Was ist eigentlich
HypnoBirthing?

Deine mentale und körperliche Vorbereitung

Geburtsängste werden aufgelöst und ersetzt durch Freude, Vertrauen, Sicherheit und Ruhe. So kann sich Dein Körper sanft und leicht für eine einfache Geburt öffnen.

Mit HypnoBirthing bereitest Du Dich mental und körperlich für eine natürliche Geburt vor. Es ist wichtig sich von Geburtsängsten und negativen Geburtsvorstellungen zu lösen, da sie sich meist negativ auf den Geburtsverlauf auswirken. Mit geführter Hypnose im Kurs ersetzen wir Ängste und Sorgen durch Freude, Vertrauen, Sicherheit und Ruhe. Du lernst effektive und einfach anwendbare Atem- und Entspannungstechniken, wie sich die Gebärmutter effizient in harmonischer Muskelkontraktion für die Geburt öffnet. Durch geübte Tiefenentspannung durch Selbsthypnoseübungen vor der Geburt bereitest Du Dich optimal mental und körperlich auf eine einfache Geburt vor. Am Tag der Geburt kann die geübte Tiefenentspannung mit Sicherheit abgerufen werden, wodurch der Körper umso effektiver und effizienter seine Geburtsarbeit vollbringen kann. Mit verschiedenen inneren Bildern, den Visualisationen, unterstützt und intensivierst Du Deinen Entspannungszustand während der Geburt. Du hast jederzeit die Kontrolle über Dich und Deinen Körper und lernst wie Du Deine körpereigenen Glückshormone aktivierst, wie die Endorphine und das Oxytocin, die schmerzlindernd und geburtsbeschleunigend wirken.

Der Partner wird intensiv miteinbezogen.

Der Geburtsbegleiter, der meistens der eigene Partner ist, wird sehr in den Kurs und in die Unterstützung an der Seite von Mutter und Baby integriert. Er lernt Techniken und Methoden, damit die Mutter schnell und tief in ihren Entspannungszustand gelangt, ihn halten und intensivieren kann. Dies funktioniert wunderbar mit der sog. Anker- und Vertiefungstechnik. Ebenso lernt er eine Massage, die schmerzlindernd und geburtsbeschleunigend wirkt und die Mutter während der Geburt erleichtert und ihr Freude bringt. Der organisatorische Teil der Geburt beinhaltet zum Beispiel, dass im Geburtsraum für eine schöne und angenehme Atmosphäre gesorgt wird. Mit HypnoBirthing kann durch die intensive Miteinbeziehung des Partners eine neue Tiefe der Partnerschaft erreicht werden, da sich beide miteinander liebevoll kümmernd auf ihre Geburt vorbereiten, neu als Team in der Zeit der Schwangerschaft zusammenwachsen und gemeinsam eine Bindung zu ihrem Baby aufbauen.

HypnoBirthing ist ein in sich greifender und aufeinander aufbauender Prozess von mentaler und körperlicher Arbeit.

Entwickelt wurde diese ganzheitliche Geburtsvorbereitung in den 80er-Jahren von Marie Mongan in Amerika, basierend auf den Lehren des Gynäkologen Dr. Grantly Dick-Read, Vater der natürlichen Geburt ohne Schmerzen. Er erkannte das sog. Angst-Spannungs-Schmerz-Syndrom und wie es sich auf die Geburt negativ auswirkt. Es geht darum zu erkennen, dass und wie Gedanken unsere Gefühle entstehen lassen und daraus eine körperliche Reaktion entsteht.
Um sich von diesem sog. Syndrom zu lösen, liegt das Herzstück von HypnoBirthing in der Befreiung und Lösung von Ängsten, negativen Geburtsvorstellungen und Sorgen, die die Geburt negativ beeinflussen und zu diesem Syndrom führen können. Nach der Lösung dieser Ängste ist für die Mütter einfacher auf sich selbst und ihre Geburtsinstinkte zu vertrauen. Sie können unter der Geburt die Reaktionen ihres Körpers besser annehmen und sich freier auf den Geburtsverlauf einlassen.

Affirmationen / Suggestionen

Statt Affirmationen/Suggestionen kann man auch Kraftsätze sagen. Ihre Aufgabe ist es, uns zu einem bestimmten Ziel zu führen. Damit das gelingt, werden im HypnoBirthing-Kurs Ängste und negative Glaubensmuster vorher aufgelöst.
Wenn ich vor der Anwendung meiner positiv formulierten Affirmationen meine Ängste nicht auflöse, liegen sie bildlich dargestellt wie ein Teppich auf dem Boden, unter dem sich viel Schmutz und Staub befinden. Der Teppich ist zwar schön, aber nur aufgelegt und verdeckend. Die tatsächliche Wirkung ist nicht die gleiche. Der Körper ist noch mit dem alten Glaubensmuster verbunden. Da haben Affirmationen allein nicht den gewünschten Effekt bei der Geburt. Wenn eine Mutter nicht gelöst und frei ist, und mit ihrer negativen Programmierung ihre Geburt erlebt, dann ist es das Gesetz der Anziehung oder eine selbst erfüllende Prophezeiung, dass die Geburt schlimm oder unschön verläuft.

Mit den Geburtskosmos Affirmationskarten von Gebärmütter hast Du verschiedene tolle Kraftsätze, die Dich wunderbar in Deiner Schwangerschaft begleiten und Dich für Deine schöne und leichte Geburt bestärken. Am Besten gibst Du ihnen durch frohe Farben intensiveren Ausdruck und hängst sie dort auf, wo Du Dich oft in Deiner Umgebung befindest (Bad, Küche, Wohnzimmer). Die positive Bestärkung und das Lernen oder Verknüpfen von neuen Gedankenmustern braucht ein wenig Zeit und Unterstützung durch immer wiederkehrende Erinnerungen.


Sprache schafft Wirklichkeit

Je mehr die Mutter ihre Affirmationen verinnerlicht, desto greifbarer, lebhafter und automatisierter werden sie. Das bedeutet, dass diese Affirmationen oder guten Gedanken/Einstellungen sozusagen „in Fleisch und Blut“ übergehen. Mit dieser Übung/diesem Training verändert man seine alte Denkstruktur und kann sie selbst umwandeln. Wichtig ist, dass man nach etwa drei Wochen eine gedankliche und damit eine körperliche Veränderung deutlich spürt.

Stärken durch Wiederholung
Eine getroffene Entscheidung für eine neue Idee muss durch Wiederholung gestärkt werden, um wirksam zu sein. Jede Mutter wird feststellen, dass sich all die Glaubenssätze oder erst mal nur Gedanken und Einstellungen über die Geburt manifestiert haben und nicht so schnell verändern lassen. Zumindest meist nicht in der gewünschten Schnelligkeit von einigen Tagen oder in vier Kurseinheiten bei HypnoBirthing.
„Gut Ding will Weile haben“, sagt man so schön. Darum sollte die Mutter in der mentalen Vorbereitung auf die Geburt einen positiven Glaubenssatz formulieren und viele Male lesen, sagen oder selbst hören, immer und immer wieder, bis sie selbst ohne Zweifel daran glaubt, weil sie ihn über die Zeit so verinnerlicht hat.

Etwas Wissenschaftliches
Wir verdanken dem französischen Apotheker Émile Coué (1857 – 1926) einige der bedeutsamsten Einsichten über Autosuggestion, von denen wir bis heute unter anderem in der Psychologie profitieren. Der Apotheker stellte fest, dass Medikamente besser wirken, wenn er seinen Patienten die Wirksamkeit suggerierte. Dies ist eine weitreichende Entdeckung, die heute unter dem Namen „Placebo-Effekt“ bekannt ist. Sie zeigt, dass eine Suggestion bzw. Affirmation, die Selbstheilungskräfte des Körpers wecken kann und wie Gedanken / Überzeugungen den Körper beeinflussen. Inzwischen ist diese Erkenntnis durch eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien belegt. Ein ganzer Forschungszweig, die Psycho-Neuroimmunologie, beschäftigt sich mit den Wirkungsweisen von Gedanken und Gefühlen auf die Tätigkeit des Immunsystems. Die Weiterentwicklung der psychosomatischen Medizin lieferte eine Fülle von Erkenntnissen über das Zusammenwirken von Geist und Körper.


Was ist Hypnose? 

Ich möchte Euch für die tolle und effiziente Wirkungsweise der Hypnose begeistern, ob für HypnoBirthing oder grundsätzlich für Hypnose-Behandlungen von Angstzuständen, Schlaflosigkeit, Phobien etc. Wie fühlt man sich in der Hypnose? Die Personen, die in der Hypnose sind, fühlen sich sehr angenehm entspannt und haben ein Gefühl, in Trance zu sein.

Kursgebühr und Termine

HypnoBirthing
Geburtsvorbereitung

Der Kurs verteilt sich auf vier Termine zu je drei Stunden und
findet einzeln oder mit maximal fünf Paaren statt.

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Warum eine körperliche und mentale Vorbereitung?

Bei der körperlichen Vorbereitung auf die Geburt ist es wichtig zu verstehen, wie unter anderem die Gebärmutter funktioniert, wie sie mit einfach anwendbaren Atemtechniken sehr effektiv unterstützt wird und welche Geburtspositionen im jeweiligen Geburtsverlauf optimal sind. Bei der mentalen Vorbereitung ist es wichtig zu erkennen, welchen Einfluss unser Verstand während der Geburt hat, wie er sich physiologisch auswirkt und wie er optimal eingesetzt zur körperlichen Erleichterung, Linderung und Geburtsförderung beiträgt. Der Verstand wird genutzt, um mit den Entspannungstechniken, Visualisierungen etc. die nötige körperliche tiefe Entspannung zu erreichen und wichtige körpereigene Hormone auszuschütten, die geburtserleichternd und -schmerzlindernd wirken.

Lebt Eure Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist etwas Natürliches, Wundervolles und Einmaliges im Leben einer Mutter. Sie ist das hoffnungsvolle und freudige Erwarten einer neuen großen Liebe. Also: Lebt Eure Schwangerschaft! Macht schöne Dinge, die Euch gut tun. Ob Entspannung, Spaziergänge, Schwimmen, was auch immer. Macht Euch eine schöne und unvergesslich glückliche Zeit, genießt es. Eine gute Schwangerschaft endet mit einer guten und glücklichen Geburt. Sie ist der krönende Abschluss der Schwangerschaft und gleichzeitig der Start für Euch als Familie.

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Geburt

Für eine gute Geburt ist es wichtig, sich gut vorzubereiten. Denn jede Hochzeit, jede Traumreise oder selbst jede wichtige Prüfung basiert auf einer guten Vorbereitung. Schließlich gehört auch der Tag der Geburt zu den wichtigsten im Leben. Und dieser soll natürlich ebenso schön oder noch schöner sein als eine Hochzeit oder eine Traumreise. Mit der Geburt Eures Kindes eröffnet sich anschließend eine weitere nie endende Reise, eine emotionale und geistige Reise oder Entwicklung mit Eurem Kind gemeinsam. Eine Geburt soll nicht nur eine Erinnerung in einem Fotoalbum sein. Das Ergebnis Eurer Geburt ist weiteres Leben – ein neues gemeinsames Leben! Es ist das Schönste, was es gibt.

Die Wichtigkeit des Geburtsbegleiters

Eine wesentliche Rolle hat der Geburtsbegleiter, der die Mutter und das Baby unterstützt und hilft, dass die Mutter während der Geburt durch verschiedene Hilfsmittel in der Entspannung bleibt. Durch die gute Miteinbeziehung des Geburtsbegleiters im Kurs erleben viele Paare ihre Beziehung intensiver und empfinden eine größere Verbundenheit zueinander und schließlich mit ihrem Baby. Sie bilden eine stärkere Einheit miteinander – vor, während und nach der Geburt.